Kindergarten St. Stephanus

Stephanuskirchplatz 3
Logo Kita 48151 Münster
Tel. 0251-73726

Öffnungszeiten

Montag - Freitag
7:30 - 12:30 Uhr
14:00 - 16:30 Uhr

Über-Mittag-Betreuung 7:30 - 16:30 Uhr

Wir haben insgesamt 3 Gruppen:

Eine U3-Gruppe

5 Plätze für Kinder ab dem 3. Lebensmonat bis zum 3. Lebensjahr mit einem Stundenumfang von 35 Stunden (7.30 Uhr bis 14.30 Uhr)
5 Plätze für Kinder ab dem 3. Lebensmonat bis zum 3. Lebensjahr mit einem Stundenumfang von 45 Stunden (7.30 Uhr bis 16.30 Uhr)

2 Regelgruppen

25 Plätze für Kinder von 3 Jahren bis zur Einschulung mit einem Stundenumfang von 35 Stunden (7.30 Uhr – 12.30 Uhr und 14.00 Uhr – 16.00 Uhr)
20 Plätze für Kinder von 3 Jahren bis zur Einschulung mit einem Stundenumfang von 45 Stunden (7.30 Uhr – 16.30 Uhr)

Das Team des Kindergartens

IMG_4129.jpg IMG_4133.jpg IMG_4223.jpg IMG_4226.jpg IMG_4230.jpg
IMG_4231.jpg IMG_4232.jpg IMG_4269.jpg SL732682.jpg pals.jpg

Liebe Gemeinde,

die Kindertageseinrichtung St. Stephanus hat zum 01.08.09 eine weitere Gruppe erhalten. Zehn Kinder im Alter von sechs Monaten bis zu drei Jahren spielen (solange die Kita noch nicht fertig umgebaut ist) im Pfarrhaus, dem ehemaligen Büro von Bruder Reinhard. Wir freuen uns sehr über den bedarfsgerechten Ausbau unserer Kita und danken allen Verantwortlichen für den Einsatz der neuen Gruppe sowie der Gemeinde, die uns mehr Platz im ehemaligen Pfarrheim zur Verfügung stellt. Die zukunftsorientierte frühkindliche Erziehung und Bildung der Kleinkinder entspricht der zwingend notwendigen Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit der neuen Gruppe wurden drei weitere staatlich anerkannte Erzieherinnen eingestellt. Frau Brüggemann, Frau Hölker und Frau Steingrefer bilden und betreuen die unter Dreijährigen. Sehr schnell fanden die Kinder nach der Eingewöhnugsphase das Vertrauen zu den neuen Bezugspersonen sowie der neuen Umgebung. Folgt man den im Moment gängigen Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie müssen Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung gefördert werden. Das bedeutet, dass Kinder gleichberechtigt neben dem Erlernen sozialer Kompetenzen von Anfang an Zugang zu den unterschiedlichen Bildungsbereichen wie Sprache und Schrifttum, Naturwissenschaft, Bewegung und Musik haben müssen. Dieser neuen Herausforderung möchte sich die Kita stellen. Unsere Einrichtung ist ein Ort, an dem es darum geht, • dass Kinder als eigenständige Persönlichkeiten leben lernen,

  • dass sie mit ihren Körpern gesund wachsen,
  • dass sie ihre geistigen Fertigkeiten ausprobieren und weiterentwickeln können,
  • dass sie psychische Stabilität erlangen,
  • dass sie in soziale Beziehungen hineinwachsen, darin ihre Identität ausbilden und Verantwortung zu übernehmen lernen,
  • dass sie ihre Freuden und Begabungen ausleben können, aber auch in ihren Ängsten und Leiden Hilfe erfahren, dann erleben sie einen "pastoralen Ort".

Ein pastoraler Ort besteht gerade in diesen menschlichen Aufgaben und Zielen. Hier erfahren die Kinder religiöse Elemente und können an kirchlichen Lebensformen teilnehmen. Eine Kita ist christlich, wenn es in ihr um die Kinder und um deren menschenwürdiges Menschsein geht. Wir haben das Glück, eng mit Pastor Laufmöller zusammenarbeiten zu dürfen. So erleben die unter Dreijährigen ihn täglich und freuen sich immer wieder, wenn sie ihn sehen. Sobald die Räume der Kita fertig saniert sind, zieht die Gruppe in das Erdgeschoss der Kindertageseinrichtung. Das Obergeschoss des Pfarrheims bekommt nun die Kita dazu, sodass die Kinder nun auf zwei Etagen leben. Das heißt ganze 300 m² erhält die Einrichtung dazu. Nach Fertigstellung der Umbauarbeiten werden wir selbstverständlich für alle Gemeindemitglieder sowie für alle Inter-essierten einen "Tag der offenen Tür" veranstalten und uns im neuen Glanz präsentieren. Hierzu laden wir Sie jetzt schon recht herzlich ein. Bis dahin wünschen wir allen eine gute Zeit. Ihre Lydia Pietrek Ziele

Die Arbeit richtet sich in der pädagogischen Arbeit nach dem Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder (GTK§2), das den selbständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kindergärten beschreibt.

Besonders wert legen wir auf eine Kind-orientierte pädagogische Arbeit. Das heißt, das Kind steht stets im Vordergrund und wird so angenommen, wie es ist mit all seinen Stärken und Schwächen. Die Individualität jedes Kindes wird berücksichtigt, indem es da abgeholt wird, wo es steht. Bei jeder pädagogischen Planung soll so der Entwicklungsstand der einzelnen Kinder Orientierung sein. Neben der Planung anhand von Beobachtungen beziehen wir die Kinder in Entscheidungen mit ein (z.B. Stuhlkreis).

Kinder benötigen nicht nur für das soziale Miteinander Regeln, sondern wirklich wichtige Regeln haben auch als Orientierungshilfe, die Halt und Sicherheit geben, eine große Bedeutung. In einer angenehmen Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt und die geprägt ist von Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen, geben wir den Kindern möglichst viel Raum für das freie Spiel, damit sie so spielend begreifen und durch ihr aktives Tun lernen können. Im Spiel können sie ihre sozialen Fähigkeiten entwickeln, sich gegenseitig helfen und im gemeinschaftlichen Zusammenleben Erfahrungen sammeln. Wichtig ist uns hierbei auch die Vermittlung der Wertschätzung von Menschen, der Natur, der Dinge und dass man sich auch an Kleinigkeiten erfreuen kann.

Durch das "miteinander" Spielen und durch gezielte Gruppenaktivitäten sollen die Kinder ein Gefühl der Gruppenzusammengehörigkeit entwickeln. Ein Hauptziel unserer Arbeit ist die Hinführung zur Selbständigkeit und damit die Entwicklung der Eigeninitiative. Das Selbstbewusstsein der Kinder soll gestärkt werden, indem den Kindern vertrauensvoll etwas zugetraut wird und sie in ihrem Tun (z.B. in einer Untergruppe, alleine draußen spielen) positiv bestärkt werden.

Durch Lob und Anerkennung werden sie so in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt und motiviert, weitere eigene Erfahrungen zu sammeln.

Ziel ist es natürlich auch, die gesamte Entwicklung des Kindes weiter zu fördern und zu begleiten. Dies tun wir im motorischen Bereich durch das Schaffen von Bewegungsmöglichkeiten, die dem Bewegungsdrang des einzelnen Kindes entspricht. Dadurch versuchen wir, häufig vorhandene Entwicklungsdefizite aufzuarbeiten.

Unsere Einrichtung arbeitet offen gegenüber den Kindern, den Eltern, der Gemeinde und innerhalb des Teams. Dies bedeutet, dass wir Anregungen von allen Seiten aufgreifen und dass Planungen und Aktivitäten der einzelnen Gruppen im Team offen besprochen werden. Um alle diese Ziele erreichen zu können, ist eine hohe Flexibilität, die Echtheit im Umgang miteinander sowie das regelmäßige kritische Reflektieren der pädagogischen Arbeit und das Schaffen von optimalen Rahmenbedingungen (Räumlichkeiten, Personal, Ausstattung) von entscheidender Bedeutung.

Bedeutung des freien Spielens

Freies Spielen ist ganzheitliche Förderung der kindlichen Entwicklung. In der Elementarpädagogik wird die Spielfähigkeit als eine kindeigene Ausdrucks- und Erzählwelt sehr wichtig genommen. Wir wollen intensives Spielen ermöglichen. Möglichst freies Spiel ist nur da gewährt, wo Erzieherinnen aktiv beobachten, begleiten und so in Kontakt mit den Kindern sind, um hilfreich eingreifen können.

Freispiel

  • Das Kind kann frei seinen eigenen Impulsen folgen, es wählt, was es spielt
  • Es bestimmt, mit wem es spielt.
  • Es entscheidet, wo und wie lange es spielt
    Im freien Spiel hat das Kind die Möglichkeit, Eindrücke positiver als negativer Art zu verarbeiten, indem es Konflikte nachgestaltet. Voraussetzungen für das Freispiel sind, wenn:
  • es Zeit zum ausgiebigen freien Spiel bekommt
  • die räumliche Umwelt bereitet ist geeignete Spielmittel zur Verfügung gestellt sind
  • das Spielen der Kinder begleitet wird.
    An dieser Stelle möchten wir noch einmal auf die unterschiedlichen Lernprozesse eingehen, die beim spielenden Kind stattfinden. Kinder, die viel und intensiv spielen, zeigen folgende Verhaltensweisen:
    Im emotionalen Bereich
  • ein tieferes Erleben von Gefühlen
  • ein besseres Verarbeiten von Enttäuschungenz eine höhere Toleranz bei Frustrationen
  • ein besseres Aushalten uneindeutiger (widersprüchlicher) Situationen
  • eine geringe Aggressionsbereitschaft
  • eine größere Zufriedenheit mit sich
  • einen höheren Optimismus und
  • ein ausgeprägtes Verhältnis der vier Grundgefühle (Angst, Freude, Trauer und Wut)
    Im sozialen Bereich
  • ein besseres Zuhören – können bei Gesprächen
  • eine geringe Vorurteilshaltung anderen Menschen gegenüber
  • eine bessere Kooperationsbereitschaft
  • eine größere Vielfalt im Reagieren in Konfliktsituationen
  • eine höhere Verantwortungsbereitschaft
  • eine bessere Hilfsbereitschaft bei Notsituationen anderer
  • ein intensives schließen von Freundschaften
    Im kognitiven Bereich
  • ein besseres vernetztes Denken
  • eine höhere Konzentrationsfähigkeit
  • ein besseres Langzeitgedächtnis
  • eine erweiterte Wahrnehmung und eine bessere Differenzierung
  • ein ausgeprägtes kausales Denken (Ursache und Wirkung - Denken)
  • einen besseren Wortschatz
  • eine differenzierte Sprache
  • eine bessere Logik und
  • eine bewusstere Kontrolle im Hinblick auf eigenes Handeln
    Im motorischen Bereich
  • eine differenzierte Grob- und Feinmotorik
  • eine gute visuell- motorische Koordinationsfähigkeit
  • eine flüssigere Gesamtmotorik
  • eine raschere Reaktionsfähigkeit

Gott in unserer Welt

Da wir eine katholische Einrichtung sind, legen wir Wert auf religionspädagogische Arbeit, denn wir sind bereits mitten in ihr, wenn wir den Kindern Erfahrungen von Vertrauen, positiven Naturerlebnissen und von Gemeinschaft vermitteln. Bei uns dürfen Kinder träumen, sich Zeit nehmen, sich fühlen (Freude, Wut, Angst und Trauer) und sich ausdrücken z.B. im Gespräch, beim Malen, Singen und Tanzen.

Das heißt, sie brauchen Aufmerksamkeit für ihre Weisheiten und Wahrheiten und die Chance, diesen Geltung zu verschaffen.

Wir legen Wert darauf, den Kindern in der Gruppe ein Klima von Geborgenheit zu geben. Sie erleben, dass sie mit ihren Stärken und Schwächen angenommen werden, und dass nach einem Streit oder einem Fehler wieder ein neuer Anfang möglich ist, beziehungsweise lernen mit ihren Fehlern umzugehen. Das stärkt das Selbstbewußtsein.

Hierzu bieten die altersgemischten Gruppen gute Möglichkeiten.

Eine religiöse Erkenntnis des o.g. kann man da ansetzen, wo Kinder über ihre Gefühle sprechen. Religionspädagogisches Arbeiten in diesem Sinne ist für die Erzieherinnen und Kinder stress- und druckfrei. Es kann in der Gruppe ein Klima schaffen, in dem Glaubens-Erfahrungen und das Erzählen von Gott, sich am Leben und im täglichen Miteinander orientieren.

Ferner halten wir uns als Kath. Kindergarten bei der inhaltlichen Planung an das Kirchenjahr. Wir vermitteln den Kindern den katholischen Glauben auf der Basis einer kindgemäßen Religionspädagogik. Dazu gehören u.a. Gebete, religiöse Lieder, sowie die Gestaltung von Wortgottesdiensten. Das Kind wird angeregt, sich für religiöse Sichtweisen der Welt zu öffnen, z.B. Gott als Schöpfer und Urheber des Lebens, und die Dinge zu erkennen und dafür zu danken.